Schlaf schön

Schönheitsschlaf ist kein Mythos – das wusste schon Audrey Hepburn und zelebrierte in „Breakfast at Tiffany's“ das Schlafen mit Schlafmaske. Zu Recht: Eine erholsame Nacht ist wie ein Kurzurlaub für Körper, Seele und auch die Haut.

Tipps und Tricks für eine erholsame Nacht

Denn nachts läuft die Regeneration auf Hochtouren: Alte Hautzellen werden abgebaut, Schäden repariert und neue Hautzellen entstehen. Tatsächlich erholt sich die Haut „schlafend“ bis zu siebenmal schneller als tagsüber. Daher sprechen wir vom sogenannten Schönheitsschlaf. Schlafmangel wirkt sich auch auf unsere Leistungsfähigkeit aus: Wenn wir müde sind, beeinträchtigt dies die Konzentration, das Denken, die Entschlusskraft und schlägt oft auf die Stimmung. Daher ist es für unser Wohlbefinden essentiell, für eine gute Nachtruhe zu sorgen. Die wichtigsten Tipps und Tricks für eine erholsame Nacht haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Kräutertee zur Schlafförderung

Ob eine warme Milch mit Honig tatsächlich schlaffördernd wirkt, ist nicht erwiesen. Sie macht allerdings satt und entspannt. Das hilft auf jeden Fall, um zur Ruhe zu kommen. Bewährt haben sich auch Kräutertees mit schlaffördernden Kräutern wie Hopfen, Melisse und Baldrianwurzel. Wer eher den Schönheitsschlaf im Fokus hat, dem sei ein grüner Tee empfohlen. Denn grüner Tee enthält Antioxidantien (Flavonoide, Polyphenole) und soll so dem Alterungsprozess der Haut entgegenwirken.

Abschminken & reinigen

Nach einem langen Tag möchte man eigentlich am liebsten auf dem schnellsten Weg ins Bett. Verständlich. Aber der Haut zuliebe sollte das Abschminken nicht ausfallen. Denn Make-up-Reste, abgestorbene Hautzellen, Talg, Schweiß und Staub vermischen sich zu einer Isolierschicht, die die Poren verstopft und so die Regeneration der Haut in der Nacht behindert. Perfekt und schnell gelingt das Abschminken mit folgenden drei Schritten: Zuerst das Make-up mit einem ölhaltigen Gesichtsreinigungsprodukt entfernen, dann die Haut mit einem Waschgel oder Schaum reinigen, und zum Abschluss ein Nachtpflegeprodukt auftragen.

Abtauchen

Ein warmes Bad hilft wunderbar, den Tag ausklingen zu lassen. Die Badewasser-Temperatur sollte bei 36 – 38 Grad liegen. Gedimmtes Licht oder vielleicht sogar Kerzen und leise Musik im Hintergrund helfen dabei, zur Ruhe zu kommen. Die entspannende Wirkung des warmen Wassers lässt sich durch Badezusätze mit ätherischen Ölen verstärken, die beruhigend und ausgleichend wirken, z. B. das neue tetesept Bad „Tiefen-Entspannung“ mit Jasmin, Wolkenblume und Indischer Melisse. Die enthaltenen Balnosome sorgen zusätzlich für eine nachweisliche Langzeitwirkung – die Entspannung ist auch noch Stunden nach dem Baden spürbar.

Yoga oder Meditationsübungen

Wer kennt das nicht: Endlich ist alles erledigt, ab ins Bett und jetzt schnell einschlafen. Aber es klappt nicht! Oft geht das Gedanken- Karussell erst richtig los, wenn wir ruhig im Bett liegen. Daher gilt es, sich im Vorfeld auf die Nachtruhe einzustimmen. Entspannungsübungen, wie z. B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga, können helfen. Dazu gibt es CDs oder Online-Videos mit einfachen Anleitungen. Einfach einschalten, die Augen schließen, sich auf die Übung konzentrieren und ruhig atmen.

Tipps für mehr Schlafqualität

Damit wir uns beim Schlafen auch wirklich erholen, ist die Qualität des Schlafs entscheidend:

  • Um gut schlafen zu können, sollte die Raumtemperatur zwischen 16-18 Grad liegen.
  • Ebenso wichtig für die Schlafqualität ist der Sauerstoff. Daher abends unbedingt lüften und wenn möglich das Fenster auch in der Nacht leicht gekippt lassen.
  • Gegen Lärm helfen Ohrstöpsel, gegen Helligkeit haben sich Schlafmasken bewährt.
  • Der Schlaf ist in den ersten 2-3 Stunden nach dem Einschlafen am erholsamsten.
  • Als optimale Schlafdauer gelten 7,5 Stunden (natürlich gibt es individuelle Abweichungen).
  • Schäfchen zählen kann helfen! Denn Zählen ist monoton – und kann so einschläfernd wirken.
  • Ein Kissen aus zartem Satin oder Seidenstoff erhöht die Chance, knitterfrei aufzuwachen.
  • Eine Wärmflasche an den Füßen wirkt beruhigend und erleichtert das Einschlafen.
  • Der Duft eines „Schlafwohl Kissensprays“ mit Lavendel, Neroliöl und Honig entspannt und beruhigt.

Baldrian - Naturkraft für eine ruhige Nacht

Seit Jahrhunderten werden pflanzliche Schlafmittel geschätzt, z. B. Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel und Passionsblume. Besonders bewährt und wissenschaftlich belegt ist die positive Wirkung des Baldrians auf die Einschlafzeit und Schlafqualität: Wirkstoffe des Baldrians haben einen positiven Effekt auf Nervenzellen, indem sie deren Stoffwechselaktivität beeinflussen und die Erregbarkeit der Nervenzellen hemmen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus kommt auf natürliche Weise in Balance. Dadurch kann sich der Körper besser regenerieren und wird gestärkt. Am besten über mehrere Wochen (2-4 Wochen) etwa 30 Min. bis 1 Std. vor dem Schlafengehen einnehmen. Beruhigend: Im Gegensatz zu chemischsynthetischen Schlafmitteln gibt es keine Gewöhnungseffekte oder Benommenheit am Morgen.

Nickerchen, Siesta & Power Nap

Ein kurzer Schlaf zwischendurch von etwa 10 bis 20 Minuten kann Tagesbefinden und Leistungsfähigkeit tatsächlich verbessern. Besonders dann, wenn nach dem Mittagessen plötzlich das Energieloch droht. Sollten Sie die Möglichkeit haben, dann legen Sie sich in einen nicht abgedunkelten, sondern einigermaßen hellen Raum, der den üblichen Tageslärm noch zulässt, und entspannen Sie sich mit tiefen Atemzügen. Ein flacher Schlaf wirkt tagsüber am erfrischendsten. Versuchen Sie also erst gar nicht in einen Tiefschlaf zu fallen, aus dem Sie nur schwer wieder erwachen und sich dann alles andere als erholt fühlen. Um das zu vermeiden, können Sie sich einen Wecker stellen oder den Schlüsseltrick anwenden: Halten Sie einen Schlüsselbund in der Hand. In dem Moment, in dem man richtig einschläft, lässt die Muskelspannung nach, und der Schlüsselbund fällt auf den Boden. Jetzt ist es Zeit wieder aufzuwachen und aufzustehen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die so schnell nicht in den Kurzschlaf finden, dann entspannen Sie sich für ein paar Minuten in Ruhe, aber ohne zu schlafen. Auch dies bringt die ersehnte Erholung.

Sport macht müde

Couchpotatoes und Sportmuffel aufgepasst: Körperliche Anstrengung erhöht das Schlafbedürfnis. Wer regelmäßig Sport treibt, kommt schneller ins Traumland und tiefer und erholsamer zur Ruhe. Allerdings stellt sich diese Wirkung erst bei regelmäßigem Training ein. Versuchen Sie daher mindestens zweimal pro Woche etwas für Ihre Fitness zu tun. Gehen Sie jedoch nicht mehr allzu spät am Abend zum Sport. Denn dann wird der Stoffwechsel, der sich eigentlich bereits auf das Zubettgehen eingestellt hat, übermäßig gefordert und braucht demnach viel länger zum „Runterfahren“. Das Ergebnis: Sie fühlen sich müde, liegen aber hellwach im Bett, so dass das Einschlafen schwer fällt. Die optimale Trainingszeit liegt daher um rund 19:00 Uhr.

Essen vor dem Schlafengehen

Wenn der Magen spätabends noch zu voll ist, muss der Körper zum Verdauen erneut den „Motor“ anwerfen. Um zu vermeiden, dass dies zu einem einen unruhigen Schlaf führt, ist ein frühes Abendessen angesagt. Sollten Sie anschließend noch einmal Hunger bekommen, sind ein Glas Milch, ein Joghurt oder ein Stück Obst das Richtige, um ohne Magenknurren entspannt zu schlafen.

Faustregel

Ein leicht verdauliches, kleines Abendessen kann bis zu zwei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden; eine schwer verdauliche oder größere Mahlzeit kann man bis zu drei Stunden vorher verzehren.

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Auch Kinder gehen oft abends baden. Sicherlich um anschließend hübsch sauber ins Bett gehen zu können. Aber auch, um von der beruhigenden Wirkung des warmen Wassers zu profitieren. Ein perfektes Abend-Bade-Ritual bietet das neue tetesept Blubbersalz Schlafmützchen.

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