SOS Erkältung

Das 24 Stunden Anti-Erkältungs-Programm

Obwohl man oft von einer „banalen Erkältung“ spricht, können einem Husten, Schnupfen und Heiserkeit ganz schön zusetzen. Dabei kann man selbst viel tun, um die unangenehmen Symptome zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern. Dieses SOS-Programm bietet wertvolle Tipps bei Erkältungen – rund um die Uhr. Das Beste: Man kann jederzeit in das Programm einsteigen.

Morgens:

Warm Duschen

Eine ausgiebige warme Dusche am Morgen wirkt wie eine kleine Dampfinhalation und verbessert die Befeuchtung der Schleimhäute. Dies wiederum sorgt dafür, dass Viren sich schlechter festsetzen können. Nach dem Duschen warm anziehen, sich ausruhen und eine Tasse Kräutertee oder tetesept Heiße Zitrone mit Ingwer genießen.

Alle Symptome gleichzeitig angehen

Es kratzt im Hals, ein leichter Schnupfen oder Husten kündigt sich an? Jetzt kann Thymian, eine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Heilpflanze1), helfen: Durch ihre antibakteriellen Eigenschaften mildert sie die Entzündungsprozesse, entkrampft die Bronchialmuskulatur und verfügt zudem über einen schleimlösenden Effekt. So bekommt man vielfältige Erkältungs-Symptome auf einen Schlag in den Griff.

Mittags:

Hühnersuppe löffeln

Riecht gut, schmeckt gut, tut gut: Hühnersuppe ist aufgrund ihrer reichhaltigen Inhaltsstoffe ein empfehlenswertes Hausmittel, das über eine entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung verfügt. Sie setzt offenbar die Aktivität der weißen Blutkörperchen herab, die für die typischen Entzündungssymptome bei Erkältungen verantwortlich sind.³)

Spazieren gehen

Selbst bei Schmuddelwetter, Wind und Regen geht’s raus an die frische Luft – 30 bis 40 Minuten sind perfekt. Denn beim Spaziergehen wird die Sauerstoffversorgung verbessert und bei sonnigem Wetter tanken wir sogar noch Vitamin D, das für unser Immunsystem unverzichtbar ist. Regelmäßige Spaziergänge trainieren zudem den Kreislauf, und die Immunabwehr kommt in Schwung.

Nachmittags:

Den Schnupfen wegdrücken

wei bis dreimal täglich angewendet kann sanfter Druck gegen Schnupfen helfen. Hierzu bearbeitet man für mindestens eine Minute bestimmte Akupressur-Punkte mit kreisförmigen Bewegungen. Wenn der Punkt ein klein wenig schmerzt, ohne dass es zu unangenehm wird, hat man die richtige Stelle erwischt. Geeignet sind: Punkte zwischen den Augenbrauen, Punkte unterhalb der Augen neben dem Nasenbein.

Ruhe gönnen

Stress ist der größte Feind unseres Immunsystems. Daher sollte man sich bei einer Erkältung besonders viel Ruhe gönnen und dem Körper Zeit geben, mit den Virenattacken fertig zu werden. Wie wäre es, mal wieder in Ruhe ein Buch zu lesen, einen alten Film anzuschauen oder einfach auf dem Sofa zu liegen und die Wolken zu beobachten?

Abends:

Abtauchen

Eine intakte Schleimhaut ist die erste Schutzbarriere vor eingeatmeten Krankheitserregern. Sie produziert einen Schleim, der die Erreger binden kann. Diese werden dann mit dem Schleim durch die Hilfe der Flimmerhärchen wieder nach draußen transportiert. Diese natürliche Funktion kann durch kalte Temperaturen und eine niedrige Luftfeuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei den ersten Erkältungsbeschwerden kann ein wärmendes Erkältungsbad für ein besseres Wohlbefinden sorgen (z. B. tetesept Erkältungs Bad4)). Die enthaltenen speziellen ätherischen Öle und die Wärme des Bades helfen, die Schleimhäute feucht zu halten, erleichtern das Durchatmen und lindern Gliederschmerzen.5)

Nachts

Gesund schlafen

Die Stärke der Abwehrkräfte steht in einem engen Zusammenhang mit der Dauer und der Qualität des Schlafes. Sicher hat jeder schon mal die Erfahrung gemacht, dass ausreichend Schlaf in manchen Fällen Wunder wirken kann. Quasi über Nacht steigt die natürliche Zahl der Abwehrzellen, der Körper kann sich in der Ruhephase erholen.
Und: Wer jede Nacht zwischen sieben und acht Stunden schläft, kann Erkältungen sogar vorbeugen.6)

Handy ausschalten

Tablet und Handy vor dem Schlafen gehen ausschalten – am besten gar nicht mit ans Bett nehmen. Denn das blaue Licht verhindert die Ausschüttung des „Schlafhormons“ Melatonin. Dieses Hormon ist verantwortlich für die Steuerung des Tag-Nacht-Zyklus des menschlichen Körpers und beeinflusst auch unser Schlafbedürfnis.

… und immer zwischendurch:

Isländisch Moos für den Hals

Bevor Halsschmerzen, Heiserkeit und Hustenreiz einem den Tag vermiesen, kann Isländisch Moos, ein Klassiker unter den Heilpflanzen, helfen: Es beruhigt Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum, wirkt effektiv gegen Hustenreiz und lindert daraus resultierende Halsschmerzen. Isländisch Moos gibt es sowohl als Halstablette oder als Spray. Das Spray ist besonders praktisch für unterwegs oder zwischendurch (z.B. tetesept Hals & Rachen Tabletten oder Hals & Rachen Spray mit Isländisch Moos).

 

Viel trinken

Der Körper braucht bei einer Erkältung besonders viel Flüssigkeit, um die Sekrete in der Nase zu verdünnen und den Schleim in den Bronchien zu verflüssigen. Dadurch wird das Nasereinigen und das Abhusten des Schleims erleichtert und beschleunigt. Außerdem ist Trinken wichtig, um Flüssigkeitsverluste, die durch trockene Heizungsluft oder bei Fieber entstehen können, auszugleichen. Laut DGE-Empfehlung sollten es mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sein, idealerweise Wasser oder ungesüßten Tee.  Wichtig ist dabei, dass die Flüssigkeit über den Tag verteilt getrunken wird, um eine gleichmäßige Versorgung zu gewährleisten.

1) Heilpflanze des Jahres 2006
3) Rennard BO, Ertl RF, Gossman GL, Robbins RA, Rennard SI. Chicken Soup inhibits neutrophil chemotaxis in vitro. Chest. 2000 Oct;118(4):1150-7.
4) Pflichttext tetesept Erkältungs Bad. Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet zur Linderung von Beschwerden bei Erkältungskrankheiten. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Enthält Eucalyptusöl, Campher, Rosmarinöl und Propylenglycol, Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
5) Singh, M. (2006). Heated, humidified air for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 3, CD001728.
6) Sheldon Cohen, PhD; William J. Doyle, PhD; Cuneyt M. Alper, MD; Denise Janicki-Deverts, PhD; Ronald B. Turner, MD. Sleep Habits and Susceptibility to the Common Cold. Arch Intern Med.2009;169 (1):62-67.