Wenn der Magen drückt
Unausgewogene Ernährung, Stress und Umweltbelastungen können auf den Magen schlagen und Beschwerden verursachen. Was tun? Prof. Dr. Karl Hans Holtermüller gibt Rat.
Tipps/Statements
- „Kleinere Befindlichkeitsstörungen des Magens wie Blähungen, Völlegefühl und Magendruck können Sie schnell selbst wieder in den Griff bekommen. Halten die Beschwerden jedoch längere Zeit an, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt konsultieren.“
- „Versuchen Sie, Stress und Ärger zu vermeiden – auch wenn das oft leichter gesagt ist, als getan. Unvermeidbaren Stress können Sie mit Hilfe von Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga ausgleichen.“
- „Trinken Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag, am besten Wasser, Tee oder ungesüßte Obstsäfte.
- „Die Verdauung beginnt bereits im Mund. Freiwerdende Eiweißmoleküle spalten hier bereits Kohlenhydrate und leiten den komplexen Verdauungsprozess ein. Deshalb: Nehmen Sie sich Zeit beim Essen, genießen Sie die Mahlzeiten und kauen Sie jeden Bissen gründlich!“
- „Bei leichten Beschwerden (ohne Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall) kann es helfen, eine Wärmflasche auf den Bauch zu legen und eine Tasse Kamillen- oder Pfefferminztee oder auch ein Glas warme Milch zu trinken. Unterwegs können jedoch auch Magen-Tropfen aus Kümmel, Pfefferminzblättern und Wermutkraut Abhilfe schaffen. Tritt unter diesen Maßnahmen keine rasche Linderung ein, sollten Sie ihren Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.“