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Julie bloggt: 5 Tipps gegen Rückenschmerzen

In diesem Monat stellt Bloggerin Julie ihre 5 Tipps gegen Rückenbeschwerden vor und zeigt in ihrem Video einfache Übungen für einen starken Rücken.

Heute gibt es mein allererstes Video für euch! Ja, ich habe mich vor die Kamera gestellt und hoffe, euch so meine Lieblingsübungen gegen Rückenschmerzen gut zeigen zu können. Ich bekomme oft E-Mails von Lesern, die Rückenbeschwerden haben und mich fragen, ob ich passende Übungen oder Youtube Videos zum Trainieren empfehlen kann. Ich bin wie ihr wisst ja auch kein Profi aber ich bin seit einigen Monaten auch Mitleidende. Und da ich mich nun wirklich schon länger damit quäle, kam die Kooperationsanfrage von tetesept gerade genau richtig. Dazu aber unten mehr.

Rückenschmerzen sind anscheinend eine Volkskrankheit. Wenn man es überhaupt Krankheit nennen kann? Es gibt wie bei Kopfschmerzen tausend unterschiedliche Ursachen aber viele von uns haben Probleme, weil sie einfach nicht gut zu ihrem Rücken sind. Falsche Bewegungen, langes Sitzen am Schreibtisch, zu wenig Bewegung und Sport oder Kinder durch die Gegend schleppen gehören u.a. zu den Übeltätern. Letzteres muss ich mir leider zuschreiben und ärgere mich jeden Tag aufs Neue. Olivia ist seit sie klein ist ein kleines Tragekind. Sie liebt es auf Mamas Arm (genauso gerne wie sie allerdings auch unabhängig die Welt erkundet), aber mit ihren mittlerweile 12 Kilos ist das für mich trotz Training nicht mehr ständig machbar beziehungsweise ganz schön belastend für den Rücken. Vor allem im Lendenbereich merke ich die Schmerzen (und das auch noch einseitig – eigenartiges Gefühl). Aber das wimmernde Kind, das am Bein klebt und hoch möchte, mag ich auch nicht einfach stehen lassen. Da hilft nur vorbeugen und gegenwirken.

Wer keine Kinder hat merkt seine Rückenbeschwerden eventuell nach einem langen Tag auf dem Bürostuhl oder beim Kisten schleppen. Oder morgens beim Aufwachen. Vielleicht sogar den ganzen Tag über. Egal wann, wie und wo – Rückenschmerzen nehmen einem die Leichtigkeit und mich persönlich begleiten sie außerdem ständig gedanklich im Kopf. Deshalb möchte ich euch heute zeigen, was ich erfolgreich angewandt habe, um meine Schmerzen zu lindern.

  1. Glückshormone ankurbeln: Endorphine sind im Körper natürlich hergestellte Hormone. Was viele nicht wissen: Sie können teilweise genauso gut wie Schmerzmittel wirken. Im Körper ausgeschüttete Endorphine können Schmerzsignale im Gehirn steuern, beziehungsweise ausstellen. Endorphine helfen außerdem dabei, Stress und Angespanntheit zu lockern und lösen – das sind nämlich häufig auch Gründe für Rückenschmerzen.
  2. Schlaf: Schmerzen sind einer der Hauptgründe für Schlaflosigkeit (einzuschlafen oder durchzuschlafen). Blöderweise macht zu wenig Schlaf alles nur noch schlimmer. Wer hier Schwierigkeiten hat, sollte dem Ganzen tiefer auf den Grund gehen, um es irgendwie zu schaffen, mehr Schlaf zu bekommen.
  3. Bauch- und Rückenmuskeln: Bauch- und Rückenmuskeln spielen für die Unterstützung der Wirbelsäule eine enorm wichtige Rolle. Sie werden leider aber durch normale tägliche Bewegung nicht genügend aufgebaut und müssen trainiert werden. Übungen dazu findet man auf Youtube. Mein Mann merkt es zum Beispiel sofort im Rücken, wenn er seine Bauchmuskeln vernachlässigt. Aber Achtung: Nur Bauchmuskel-Training hilft auch nichts – der Rücken muss genauso trainiert werden – wie ein Korsett sozusagen.
  1. Wärme: Schmerzlinderung durch Wärme wirkt Wunder. Wärme hat zwei Vorteile: Sie stimuliert den Blutfluss, und hemmt dadurch auch das Schmerzsignal, das an das Gehirn geschickt wird. Wärme kann man in unterschiedlichen Formen an seinen Körper lassen, ich finde zum Beispiel die bekannten tetesept Gesundheitsbäder klasse. Ein warmes Bad ist an sich doch schon toll und entspannend und regt die Durchblutung an. Ich benutze für ein warmes Bad gerne das tetesept Rücken Wärme Bad mit natürlichen Naturmooressenzen, da es einen tollen Duft hat und das Wohlgefühl auch noch nach dem Baden anhält. Ein super Plus: Das Bad ist schlammfrei. Einfach nach dem Baden die Badewanne mit einem heißen Wasserstrahl ausspülen.
  1. Oberschenkelmuskulatur dehnen: Wer untere Rückenschmerzen hat, sollte seine hinteren Oberschenkel gut dehnen. Bei akuten Schmerzen sogar zweimal am Tag. Ich habe durch den Sport oft angespannte Oberschenkelmuskeln und kann ein Lied davon singen. Das Ergebnis auch bei mir: Rückenschmerzen. Ich stretche und stretche dann – meistens vor dem TV auf dem Fußboden und etwas später fühle ich mich so viel besser. Ideen hierfür und weitere Übungen gegen Rückenschmerzen habe ich für euch in einem Video zusammengestellt. Ich bin gespannt, was ihr sagt und ob euch die Übungen auch so gut tun wie mir und hoffentlich sogar helfen.

Im Video kommt unter anderem meine absolute Lieblingsübung für den Rücken vor: Single Leg Dip. Ich kenne sie aus dem Pilates und das Bewegen der Beine mit Druck auf den Lendenbereich tut unheimlich gut. Nicht nur die Single Leg Dip Übung, auch die „100“ und Single Leg Stretch stammen aus dieser Sportart. Nicht umsonst sagt man, dass Pilates zu einer gesunden Wirbelsäule verhilft. Außerdem mit dabei: Die Brücke, der überkreuzte Vierfüßler, bei dem Arm und Bein unter dem Körper überkreuzt zueinander gezogen werden und der überkreuzte Superman, bei dem man liegend Arm und Bein abwechselnd anhebt. Für einen super Stretch gegen akute Schmerzen habe ich für euch wie gesagt eine Übung zum Oberschenkel dehnen – das wirkt sich bis in den unteren Rücken aus und kann Wunder wirken. Einfach darauf achten, dass ihr die Dehnung haltet und nicht hin und her schwingt.

Alle Übungen in diesem Video sind für den unteren und mittleren Rückenbereich. Sie stärken die Rückenmuskeln und können somit Schmerzen vorbeugen aber auch bei akutem Leiden helfen sie: Die Muskeln werden gedehnt und relaxt. Ich trainiere sie hintereinander weg, jede Übung performe ich in drei Sets mit je 16 Wiederholungen. Das ist meiner Meinung nach nicht zu viel und nicht zu wenig. Alle Übungen sollten sanft und nicht zu schnell ausgeführt werden. Wichtig ist die Anspannung des Bauchs und bei den liegenden Übungen sollte darauf geachtet werden, dass kein Hohlkreuz entsteht.