Blasenentzündung

Was vorbeugend und im Akutfall hilft

Gerade in der Herbst- und Winterzeit steigt – aufgrund der sinkenden Temperaturen – das Risiko für eine Blasenentzündung. Jede zweite Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben von einer Blasenentzündung betroffen, einer sogenannten Zystitis. [1] Und das ist mehr als unangenehm: Häufiger Harndrang, Brennen oder sogar Schmerzen zeichnen eine Blasenentzündung aus. Was tun? Wie lässt sich eine Blasenentzündung vorbeugen bzw. im Akutfall behandeln? Hier lesen sie unsere Tipps:

Ursachen und Verlauf einer Blasenentzündung

Bei einer Blasenentzündung hat sich die Schleimhaut der Harnblase entzündet. Daher bezeichnet man die Blasenentzündung (Zystitis) auch als Blasenkatarrh (griech. Katarrh = Schleimhautentzündung).

Meist sind Bakterien die Ursache für eine Blasenentzündung. In 80 Prozent der Fälle ist das menschliche Bakterium Escherichia coli (E. coli) der Auslöser. Dieser gelang über die Harnröhre in die Blase und führt dort zu einer Entzündung und Reizung der Blasenwand.

Zu den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung gehören das Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang. Im weiteren Verlauf sind Unterleibsschmerzen typisch. Die Schmerzen kommen daher, dass sich die Harnblase beim Wasserlassen krampfartig zusammenzieht.

Einer Blasenentzündung vorbeugen

Weil unsere Immunabwehr bei Unterkühlung schlechter funktioniert, kann eine Verkühlung (z.B. durch kalte Füße, zu dünne Kleidung) einen Infekt tatsächlich fördern bzw. dazu beitragen, dass dieser ausbricht. Daher ist es in der kalten Jahreszeit sehr wichtig dafür zu sorgen, dass der Körper – von Kopf bis Fuß – warm bleibt.

Vorbeugend bzw. auch bei Verdacht auf eine Blasenentzündung können Präparate mit dem Wirkstoff Mannose eingenommen werden, z.B. Femi Blase Blasenentzündung. Wie dieser Wirkstoff wirkt, erklären wir im Folgenden.

Wer ist von einer Blasenentzündung betroffen

Frauen sind deutlich häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer. Dies ist auf die weibliche Anatomie zurückzuführen: Die Öffnung der Harnröhre liegt bei Frauen näher am After und ist mit 2,5 bis 4 Zentimetern wesentlich kürzer als die rund 20 Zentimeter lange Harnröhre bei Männern. Bakterien können daher bei Frauen deutlich schneller in den Körper eindringen.

Blasenentzündung in der Schwangerschaft

Besonders anfällig für eine Blasenentzündung sind Frauen in der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen steigt bei vielen Schwangeren der Gehalt an Zucker im Urin. In diesem „süßen“ Milieu können sich die Bakterien leichter vermehren. Zum anderen sorgen die hormonellen Veränderungen dafür, dass die Harnwege erweitert sind. So fließt der Harn jetzt langsamer, die Bakterien bleiben länger in der Harnblase und das Infektionsrisiko erhöht sich.

Erblich bedingte Rezeptoren

Einige Menschen sind sehr selten oder nie von einer Blasenentzündung betroffen. Ein Grund hierfür kann die erbliche Anlage sein. Wenn die speziellen Andockstellen (Rezeptoren) in den Schleimhäuten der Harnwege nicht angelegt sind, können die Bakterien nicht andocken und sich somit auch nicht festsetzen. Dieses „Anheften“ wiederum ist Voraussetzung, um eine Zystitis auszulösen.

Das hilft bei einer Blasenentzündung

Nicht immer sind bei einer Blasenentzündung sofort Antibiotika notwendig. In leichten, unkomplizierten Fällen können folgende Maßnahmen helfen.

Trinken

Am besten harntreibende Säfte (z.B. Cranberry, Preiselbeere) oder Nieren-Blasen-Tees (Bärentraubenblätter, Schachtelhalm, Brennnessel) trinken. Empfehlenswert ist es mindestens 2, am besten 3 bis 4 Liter auf den Tag verteilt zu trinken und häufig auf Toilette zu gehen. Denn durch die viele Flüssigkeit werden die Harnwege gut durchgespült und Keime ausgespült. Wird zu wenig getrunken bzw. nicht uriniert, gelingt es den Keimen leichter sich zu vermehren oder sogar in die Nierenbecken aufzusteigen.

Kaffee, Zitrussäfte und Alkohol sollten bei einer Blasenentzündung gemieden werden. Denn sie enthalten Substanzen, die die Harnwege reizen und damit die Ausbreitung der Keime zusätzlich anregen. Ebenso tabu sollten zuckerhaltige Getränke wie Limonaden sein. Da sich die Bakterien bei erhöhten Zuckerwerten besonders gut vermehren.

Wärme

Eine Wärmflasche oder warme Sitzbäder können die Beschwerden einer Blasenentzündung lindern. Denn die Wärme hilft bei einer Blasenentzündung oft verkrampfte Muskulatur zu entspannen. Am besten ist es, sich warm eingepackt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich zu machen und den Körper zur Ruhe kommen zu lassen.

Mannose

Eine wissenschaftlich belegte, sehr wirksame, aber antibiotikafreie Behandlungsmöglichkeit einer Blasenentzündung bietet der Wirkstoff Mannose.

Mannose ist ein natürlicher, einfacher Zucker, der auch im menschlichen Organismus in kleinen Mengen vorkommt. Wird er in größeren Mengen oral eingenommen, dann durchläuft er den Körper ohne verstoffwechselt zu werden. Erst in der Blase wird er aktiv, indem er die E. coli Bakterien an sich bindet und diese so beim Wasserlassen ausgeschieden werden.

Mannose ist nebenwirkungsarm – aber dennoch sehr wirksam. Daher empfehlen immer mehr Ärzte Präparate mit Mannose als sichere und wirksame Therapie zur Behandlung bei einer Blasenentzündung und Harnwegsinfektion sowie auch vorbeugend.

Von tetesept gibt es das neue Produkt „Femi Blase Blasenentzündung“ mit hochdosierter Mannose. Das Pulver wird einfach in Wasser aufgelöst und getrunken. Zur Vorbeugung einer Blasenentzündung 1 Beutel pro Tag oder bei einer Blasenentzündung 2 Beutel pro Tag.

Wann zum Arzt?

Wenn im Urin Blutspuren zu sehen sind, die Symptome länger als 7 Tage andauern bzw. sich verschlimmern oder sich Fieber einstellt sollte ein Arzt aufgesucht werden.

[1] IQWIG (2016) Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (2016) Blasenentzündung. www.gesundheitsinformation.de/blasenentzuendung.2258.de.html Zugriff am 25.09.18