Interview zum Thema Baden

Dr. Uwe Berlekamp (Leiter Forschung & Entwicklung bei der Merz Pharmaceuticals GmbH, u.a. verantwortlich für die Entwicklung der tetesept Bäder)

Warum baden wir so gerne?

Beim Baden lockern sich automatisch alle Muskeln. Verspannungen und Verhärtungen, die durch körperliche Belastungen oder auch Stress entstanden sind, lösen sich. Baden entspannt Körper & Geist.

Darf man jeden Tag baden?

Ein tägliches Bad schadet nicht. Damit die Haut jedoch nicht austrocknet, ist es empfehlenswert, Badezusätze mit hautpflegenden- bzw. hautrückfettenden Komponenten zu verwenden, z.B. tetesept Bäder mit Bade-Liposomen sowie die Badedauer zu beschränken.

Ist Duschen gesünder als Baden?

Prinzipiell ist das Duschen nicht gesünder als das Baden: Jeder Reinigungsvorgang führt zu einer Auswaschung wasserlöslicher natürlicher Feuchthaltefaktoren der Haut. Dabei kann es zu unerwünschten Austrocknungserscheinungen kommen. Das Duschen hat den Vorteil, dass es sehr schnell geht und daher die Haut weniger austrocknet. Beim Baden kann die Haut dafür mit einem pflegenden Badezusatz verwöhnt werden und man kann besser entspannen.

Welche Temperatur sollte das Badewasser haben?

Das Badewasser sollte eine Temperatur von 35 bis 38° C haben. Ist es zu heiß, wird der Kreislauf stark belastet.

Wie lange darf man baden?

Eine Badezeit zwischen 10 und 20 Minuten gilt als ideal. Länger sollte in der Regel nicht gebadet werden, da sonst die Haut zu stark austrocknet. Erkennbar ist diese austrocknende Wirkung an den „Schrumpel-Fingern“ nach längerer Badezeit. Medizinische Bäder können auch kürzer angewendet werden.

Darf man bei Fieber baden?

Nein, bei Fieber darf nicht gebadet werden. Das würde den ohnehin geschwächten Kreislauf zusätzlich belasten.

Viele duschen kalt nach einem warmen Bad. Ist das gesund?

Duschen mit kaltem Wasser belebt den Kreislauf – insofern kann eine kalte Dusche nach dem Baden hilfreich sein.

Warum enthalten Badezusätze ätherische Öle?

Ätherische Öle wirken auf unseren Körper, z.B. belebend, entspannend oder beruhigend. Die ätherischen Öle entfalten bei einer Badetemperatur von 32-38° C ihre optimale Wirkung.

Warum wirken medizinische Badezusätze eigentlich?

Die Wirkung der meisten medizinischen Badezusätze beruht auf den enthaltenen ätherischen Ölen. Diese werden beim Baden eingeatmet und gleichzeitig auch über die Haut aufgenommen.

Welche Wirkung haben ätherische Öle?

  • Rosmarinöl wirkt durchblutungsfördernd und kann so bei Verspannungen und Rückenschmerzen helfen.
  • Indisches Melissenöl wirkt entspannend und beruhigend und wir daher oft in Beruhigungsbädern eingesetzt.
  • Eukalyptusöl wirkt schleimlösend und fördert das Abhusten und lindert so Erkrankungen der Atemwege. Zudem wirkt es muskelentspannend.

Es gibt Badezusätze in vielen verschiedenen Farben. Warum?

Farben können unsere Stimmung beeinflussen. Blau oder Violett können entspannend, regenerierend bis erfrischend wirken. Grün und Türkis können die Erholung fördern. Rot- und Rosatöne können Körper und Seele wärmen.

Worauf sollte man beim Kauf eines Badezusatzes achten?

Empfehlenswert sind Badezusätze mit natürlichen Wirkstoffen und hautpflegenden Substanzen – zum Beispiel tetesept Bäder. Für sie werden bewährte natürliche ätherische Öle sowie pflanzliche Extrakte verwendet.

Kann man sich auch selber Badezusätze herstellen?

Sicherlich kann man selbst Badezusätze herstellen. Eine für Körper und Haut ideale Zusammenstellung ist allerdings nicht einfach selbst herzustellen. Daher empfehlen sich speziell entwickelte fertige Badezusätze.